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Skischullandheim 2013 - Schnee und Sonne satt

Bereits zum 24. Mal lernten schneebegeisterte Schülerinnen und Schüler das Skifahren und die verschneite Bergwelt Österreichs kennen. Nach der nächtlichen Anreise im modernen Reisebus ging es direkt in den örtlichen Skiverleih, der alle Teilnehmer wie gewohnt mit bestens präpariertem Material und den obligatorischen Helmen versorgte. Danach hieß es anpacken, musste doch das ganze Gepäck samt Skimaterial in die Gondeln verladen werden. Bereits bei der ersten Bergfahrt konnte das atemberaubende Bergpanorama mit Blick auf den Großvenediger, gelegen im Nationalpark Hohe Tauern im Herzen der Kitzbüheler Alpen, bestaunt werden. Spätestens beim Ausstieg war für jeden die Ankunft im Hochgebirge auf 2012 Meter deutlich spürbar. Frostige minus 15° Celsius und blendend weißer Schnee - wohl dem, der eine wärmende Jacke und eine Sonnenbrille bei sich trug.



Mit der Sesselbahn ging es weiter zur Rettenstein-Hütte, auf der die Hüttenwirte bereits mit heißem Kakao und einer wärmenden Suppe warteten. Alle fühlten sich hier von Anfang an herzlich willkommen, rundum wohl und bestens versorgt. Der Begriff Hütte ist allerdings etwas irreführend, da alle Zimmer wie kleine Appartements mit Küchenzeile und Bad eingerichtet sind. Die Lage der vor einigen Jahren komplett erneuerten Hütte mitten im Skigebiet ist nahezu perfekt, da morgens direkt nach dem Frühstück die Bretter angeschnallt werden können und die bestens präparierten Pisten direkt vor der Haustür warten. Mittags gibt es eine warme Mahlzeit und wer sich tagsüber von den Anstrengungen ausruhen muss, kann zwischendurch die Beine im eigenen Bett hochlegen – welch ein Luxus!



Traditionell fand die Skifreizeit gemeinsam mit den Realschulen plus aus Mülheim-Kärlich und Katzenelnbogen statt. So hatte man (nicht nur) abends reichlich Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über die gemachten Fortschritte auszutauschen. Der gemeinsame Spieleabend gehört seit jeher zum Programm - genauso wie die allabendliche Vorführung der Bilder und Videos auf der fast schon legendären Leintuchleinwand. Einige staunten nicht schlecht, als sie sahen, wie Pistenneulinge innerhalb kürzester Zeit zu passablen Skifahrern wurden. Dank der modernen Carving-Skier kamen Anfänger schnell in den Genuss des Alpinskifahrens, das intensive Training durch die betreuenden Skilehrkräfte tat sein Übriges!



Nachwuchs gab es nebenbei auch noch. Der Hüttenwirt fuhr eines Nachts seine in den Wehen liegende Frau mit dem Skido 15 Kilometer über die dunklen Skipisten ins Tal und von dort aus ins Krankenhaus. Der Kleine wird bestimmt mal Skifahrer!